Spielstube in Erlangen-Bruck preisgekrönt

Die städtische Spielstube in Erlangen-Bruck (Eggenreuther Weg 30) hat bei einem Wettbewerb der SpardaBank Nürnberg den Förderpreis in der Rubrik „Gesundheit und Bewegung fördern“ gewonnen. Unter fast 200 Bewerbungen sah eine Fachjury das Projekt der kommunalen Einrichtung „Alles was mir

gut tut“ als besonders herausragend an und belohnte es mit 2.500 Euro.


Mit ihrem Projekt will die Spielstube Wege aufzeigen, auf eine gute Weise körperliche und seelische Bedürfnisse zu erfüllen. Die Mittagsverpflegung wurde komplett auf „Selbstkochen“ umgestellt, verwendet werden Bioprodukte und frische, wohnortnahe Zutaten. Der Speiseplan wird gemeinsam mit

den Kindern nach den neuesten Erkenntnissen gesunder Ernährung erstellt. Er beruht auf der Auswahl von 40 Gerichten, die probegekocht von den Kindern beurteilt und in ein selbst erstelltes Kochbuch aufgenommen wurden. Auch zahlreiche Bewegungsaktivitäten wie Schwimmen, Radfahren oder Walderlebnistage gehören zum Programm der städtischen Einrichtung. 

Die KiTa rockt - Music-Kids-Orientierungskurs im integrativen Kindergarten

Alle freuten sich über den Erfolg des Pilotprojekts und die Kinder hatten dabei viel Spaß (von links): der Neustädter Bürgermeister Klaus Meier, Kindergarten-Leiterin Maria Lechner, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Petra Thomas-König.
Alle freuten sich über den Erfolg des Pilotprojekts und die Kinder hatten dabei viel Spaß (von links): der Neustädter Bürgermeister Klaus Meier, Kindergarten-Leiterin Maria Lechner, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Petra Thomas-König.

Eignet sich der 1st- Music-Orientierungskurs „Music Kids“ mit vier Instrumenten, ein Konzept der Music Academy König, auch für integrative Kindergruppen? Ein Versuch im Neustädter St.- Johannes-Kindergarten, mit zwei Gruppen von sechs Mädchen und Jungen, bei denen jeweils zwei erhöhten Förderbedarf haben, zeigte, dass das sehr wohl zutrifft. „Ein Junge, der sehr geräuschempfindlich ist, hat sich aus Angst vor den Bongo-Trommeln zuerst die Ohren zugehalten. Bald aber hat er auch die Sticks in die Hand genommen und eifrig mitgetrommelt“, berichtet die Kursleiterin, und die Leiterin des Kindergartens, Maria Lechner, bestätigt das. „Er hat in dem Music-Kids-Kurs gelernt, dass Musik nicht nur ,Lärm’, sondern auch viel Spaß macht“, freut sich die Erzieherin.

 

Keine Konkurrenz zu Orff, sondern Ergänzung

 

Das 1st-Music-Angebot will nicht mit der Musikalischen Früherziehung mittels Orff-Instrumenten konkurrieren, sondern etwas Anderes und Innovatives bieten: Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren können mit 1st Music erste musikalische Erfahrungen auf vier verschiedenen Instrumenten machen – dem Tasteninstrument Keyboard, dem Blasinstrument Blockflöte, dem Schlaginstrument Bongos und dem Saiteninstrument Kinderukulele. Mit Hilfe des von Petra Thomas-König verfassten Lehrbuchs „MUSIC KIDS – die Talentschule“ üben die Kinder einmal wöchentlich in einer Kleingruppe auf den Instrumenten. Das Besondere dabei: Sie erhalten dazu Instrumente, die sich auch mit nach Hause nehmen dürfen.

 

Maria Lechner vom Kindergarten St. Johannes ist begeistert von den Kursen. Auch geistig behinderte Kinder haben mitgemacht, die Eltern stellten dabei fest: Mein Kind kann auch was! „Wir waren überrascht, wie gut das geklappt hat.“ Mittlerweile werden Music-Kids-Kurse, die etwa ein halbes Jahr dauern, nicht nur in Kindergärten, sondern auch in Grundschulen in der Region und darüber hinaus veranstaltet. (gg)

 

Weitere Infos über 1st Music, Music-Kids-Kurse und -Schulungen unter www.1st-music.de, Tel. 09161-662 424, info@1st-music.de