Freude am Lernen – Mit allen Sinnen erleben

Ganzheitlicher Lernansatz an der Freien Waldorfschule Erlangen

 

Kinder brauchen Herausforderungen, sie möchten sich erproben, weiterentwickeln und entfalten. Sie haben Spaß beim Einsetzen ihrer Sinne. Freude am Erforschen von Neuen und Erfolgserlebnisse spornen an und lassen neuerworbenes Wissen besser speichern.

 

Die Waldorfpädagogik strebt ein harmonisches Gleichgewicht aus Lernen, Bewegung und künstlerischem Tun an. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das, ihre intellektuellen, kreativen und  künstlerischen, sowie praktische, körperliche und soziale Fähigkeiten werden in gleicher Weise gefördert.

 

Im Herbst und Winter bieten sich viele Möglichkeiten die Waldorfschule in Erlangen kennen zu lernen und sich einen eigenen Eindruck über die Schulzeit hier zu machen. Am 14. November präsentiert sich auf dem Martinimarkt (Foto) die ganze Vielfalt des kreativen Tuns und lädt ein zum Mitmachen. Sternenzimmer und Ritterlager, bunte Restaurants und Holzwerkstatt, Bergwerk und Kunsthandwerkermarkt verführen zum Verweilen und Genießen. 

 

Beim Workshop „Aus der Praxis des Waldorfunterrichtes“ dürfen Eltern am Samstag, den 21. November 2015, selber einen Unterrichtstag als Schüler erleben. In 20minütigen „Schulstunden“  nehmen sie dabei am Unterricht von der ersten Klasse bis zur Oberstufe teil. So kann erlebt werden, dass in den Waldorfschulen kein anderer Lehrstoff vermittelt wird, sondern derselbe wie in anderen Schulen – nur auf eine andere Art.

 

Alle, die sich für die Waldorfpädagogik interessieren, sind eingeladen zum Infoabend Mitte Januar „Erste allgemeine Informationen zur Waldorfpädagogik“. Danach, am 30. Januar 2016 findet der Tag der offenen Tür statt, an dem Unterrichte der einzelnen Jahrgangsstufen besucht werden können und jeder für sich wahrnimmt, wie die Kinder mit den angebotenen Möglichkeiten umgehen. Auch Gesprächsrunden und Ausstellungen von Schülerarbeiten können viele Fragen beantworten.

 

Möchten Sie uns kennenlernen? Dann besuchen Sie uns unter www.waldorfschule-erlangen.de oder kommen Sie an einer unserer Veranstaltungen vorbei!

 

fwe/ab

Nicole & Martin – Mehr als ein Märchen


 

Erlangen, 08.-11-10.2015

Tobendes Trampeln, spontaner Applaus – die Reaktion des Publikums am Ende des Stückes zeigt deutlich, wie sehr die Besucher fasziniert in eine Märchenwelt eingetaucht sind. Am Schluss löst sich die Spannung eben in der deutlichen Beifallsbekundung.


Große und kleine Gäste des Weißen Zeltes an der Freien Waldorfschule Erlangen durften neben den Schulaufführungen weitere zwei bezaubernde Aufführungen erleben. Nicht nur die Künstler Nicole und Martin agierten in den voll besuchten öffentlichen Vorstellungen,  in kleineren Rollen zeigten deren beiden Kinder, dass auch in ihnen das artistische Können steckt. Wenig Requisiten, sparsame Lichteffekte, dafür Ausdrucksfähigkeit, Akrobatik und Jonglage, Gesang und das Beherrschen von zehn Instrumenten faszinierten Jung und Alt, gleich welcher Nationalität. 

 

 

Nicht nur die Aufführungen, auch die tolle Stimmung beim Aufbau, das gemeinsame Anpacken von Schülern, Lehrern und Eltern, die interessanten Gespräche mit der Artistengruppe „so nebenbei“ oder die Fragerunden mit den Schulklassen nach den Darbietungen, zeigen den Organisatoren, wie sehr sich die Einladung von Nicole & Martin an die Freie Waldorfschule nach Erlangen gelohnt hat.

 

Anerkennenswert ist die spontane Hilfsbereitschaft der „Schulfamilie“, die etliche Eintrittskarten für Familien, Kinder und Jugendliche gespendet haben, die sonst nicht zu diesem besonderen Genuss gekommen wären.

 

Weitere Auskünfte zu „Nicole & Martin …mehr als Theater“ finden Sie unter www.nicole-et-martin.ch. Mehr Informationen zu der Freien Waldorfschule Erlangen, diesen und anderen Veranstaltungen entdecken Sie auf der Webseite www.waldorfschule-erlangen.de, speziell unter http://www.waldorfschule-erlangen.de/termine.html 

fwe/ab

Spielstube in Erlangen-Bruck preisgekrönt

Die städtische Spielstube in Erlangen-Bruck (Eggenreuther Weg 30) hat bei einem Wettbewerb der SpardaBank Nürnberg den Förderpreis in der Rubrik „Gesundheit und Bewegung fördern“ gewonnen. Unter fast 200 Bewerbungen sah eine Fachjury das Projekt der kommunalen Einrichtung „Alles was mir

gut tut“ als besonders herausragend an und belohnte es mit 2.500 Euro.


Mit ihrem Projekt will die Spielstube Wege aufzeigen, auf eine gute Weise körperliche und seelische Bedürfnisse zu erfüllen. Die Mittagsverpflegung wurde komplett auf „Selbstkochen“ umgestellt, verwendet werden Bioprodukte und frische, wohnortnahe Zutaten. Der Speiseplan wird gemeinsam mit

den Kindern nach den neuesten Erkenntnissen gesunder Ernährung erstellt. Er beruht auf der Auswahl von 40 Gerichten, die probegekocht von den Kindern beurteilt und in ein selbst erstelltes Kochbuch aufgenommen wurden. Auch zahlreiche Bewegungsaktivitäten wie Schwimmen, Radfahren oder Walderlebnistage gehören zum Programm der städtischen Einrichtung. 

Die KiTa rockt - Music-Kids-Orientierungskurs im integrativen Kindergarten

Alle freuten sich über den Erfolg des Pilotprojekts und die Kinder hatten dabei viel Spaß (von links): der Neustädter Bürgermeister Klaus Meier, Kindergarten-Leiterin Maria Lechner, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Petra Thomas-König.
Alle freuten sich über den Erfolg des Pilotprojekts und die Kinder hatten dabei viel Spaß (von links): der Neustädter Bürgermeister Klaus Meier, Kindergarten-Leiterin Maria Lechner, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Petra Thomas-König.

Eignet sich der 1st- Music-Orientierungskurs „Music Kids“ mit vier Instrumenten, ein Konzept der Music Academy König, auch für integrative Kindergruppen? Ein Versuch im Neustädter St.- Johannes-Kindergarten, mit zwei Gruppen von sechs Mädchen und Jungen, bei denen jeweils zwei erhöhten Förderbedarf haben, zeigte, dass das sehr wohl zutrifft. „Ein Junge, der sehr geräuschempfindlich ist, hat sich aus Angst vor den Bongo-Trommeln zuerst die Ohren zugehalten. Bald aber hat er auch die Sticks in die Hand genommen und eifrig mitgetrommelt“, berichtet die Kursleiterin, und die Leiterin des Kindergartens, Maria Lechner, bestätigt das. „Er hat in dem Music-Kids-Kurs gelernt, dass Musik nicht nur ,Lärm’, sondern auch viel Spaß macht“, freut sich die Erzieherin.

 

Keine Konkurrenz zu Orff, sondern Ergänzung

 

Das 1st-Music-Angebot will nicht mit der Musikalischen Früherziehung mittels Orff-Instrumenten konkurrieren, sondern etwas Anderes und Innovatives bieten: Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren können mit 1st Music erste musikalische Erfahrungen auf vier verschiedenen Instrumenten machen – dem Tasteninstrument Keyboard, dem Blasinstrument Blockflöte, dem Schlaginstrument Bongos und dem Saiteninstrument Kinderukulele. Mit Hilfe des von Petra Thomas-König verfassten Lehrbuchs „MUSIC KIDS – die Talentschule“ üben die Kinder einmal wöchentlich in einer Kleingruppe auf den Instrumenten. Das Besondere dabei: Sie erhalten dazu Instrumente, die sich auch mit nach Hause nehmen dürfen.

 

Maria Lechner vom Kindergarten St. Johannes ist begeistert von den Kursen. Auch geistig behinderte Kinder haben mitgemacht, die Eltern stellten dabei fest: Mein Kind kann auch was! „Wir waren überrascht, wie gut das geklappt hat.“ Mittlerweile werden Music-Kids-Kurse, die etwa ein halbes Jahr dauern, nicht nur in Kindergärten, sondern auch in Grundschulen in der Region und darüber hinaus veranstaltet. (gg)

 

Weitere Infos über 1st Music, Music-Kids-Kurse und -Schulungen unter www.1st-music.de, Tel. 09161-662 424, info@1st-music.de